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Enge Integration zwischen PIM und ERP – worin liegt der Vorteil?

Enge Integration zwischen PIM und ERP – worin liegt der Vorteil?Produkte werden grundsätzlich im ERP-System verwaltet. Oder?

Fragt man die Mitarbeiter eines Unternehmens, wo ihre Produkte verwaltet werden, wird die Antwort häufig lauten: „im ERP-System“.

In vielen Fällen ist dies auch sinnvoll. Doch für viele Unternehmen wäre es mit erheblichen Vorteilen verbunden, die Produkte zunächst in einer „Sandbox“ unterzubringen, bis sie soweit ausgereift sind, dass sie in das ERP-System überführt werden können.

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Beginn des Lebenszyklus von Produkten im PIM-System

Mit „Sandbox“ meinen wir in diesem Fall ein PIM-System – ein System, das zur Verwaltung von Produktinformationen aller Art bestimmt ist. Die Idee, den Lebenszyklus der Produkte im PIM-System beginnen zu lassen, zielt darauf ab, das ERP-System möglichst „sauber“ zu halten.

Beispielsweise haben Großhandelsunternehmen häufig einen sehr umfangreichen Produktkatalog. Aber nicht unbedingt alle Produkte werden letztlich an die Kunden verkauft.

Es kann deshalb ein unnötig schwerfälliger Arbeitsgang sein, sämtliche Produkte von Anfang an im ERP-System anzulegen, während z. B. nur die Marketingabteilung mit ihnen arbeitet, weil es bisher keine Käufer gibt.

Mit einem PIM-System, das als Sandbox fungiert, lässt sich das Produktportfolio in seiner ganzen Breite verwalten, bis die Produkte nacheinander in den Vertrieb gelangen und voll ausgereift ins ERP-System überführt werden.

Für andere Unternehmenstypen kann die Sandbox, d. h. das PIM-System, nützlich sein, um mit Produkten zu arbeiten und diese bereits in einer frühen Phase ihres Lebenszyklus mit Daten anzureichern – noch bevor sie bereit sind, ins ERP-System überführt zu werden. Wenn die Produkte erst weitergeleitet werden, wenn alle notwendigen Produktdaten vorliegen, vermeidet man die „Verunreinigung“ des ERP-Systems mit einer Menge unfertiger Produkte. 

Enge Integration bietet zusätzliche Möglichkeiten

Die oben genannten Szenarien sprechen für eine enge Integration zwischen PIM und ERP. Natürlich arbeiten alle PIM-Systeme mit ERP-Systemen zusammen, aber in Bezug auf das „Wie“ und „Wie eng“ gibt es große Unterschiede.

Bei manchen handelt es sich nur um eine einseitige Datenübertragung von ERP ins PIM, während andere eine engere Integration und einen wechselseitigen Datenaustausch zwischen den Systemen ermöglichen.

Enge Integration bietet eine Reihe von Vorteilen und Sie sollten überprüfen, inwiefern diese auch Ihrem Unternehmen Nutzen bringen:

  1. Ist es vorteilhaft, wenn ERP-Daten wie z. B. Lagerstatus und Preise auch im PIM-System sichtbar sind?

  2. Soll die Pflege der PIM-Daten im ERP-System möglich sein, ohne das PIM-System öffnen zu müssen?

  3. Ist es ein Vorteil, Datenblätter und dergleichen direkt über das ERP-System erstellen zu können?

Eines steht fest: Je mehr dieser Fragen Sie mit Ja beantworten, desto größer ist der durch eine enge Integration zwischen ERP und PIM erzielte Gewinn.

Mehr Wissen finden Sie in dieser Anleitung

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