Perfion Blog

Mit PIM den Lebenszyklus Ihrer Produkte unter Kontrolle bringen

Effiziente Zusammenarbeit der verschiedenen Abteilungen mit Perfion PIMAuf einem sich schnell ändernden Markt ist es wichtig, kurzzeitig von der Idee zu einem marktfähigen Produkt zu kommen. Dies erfordert aber eine effiziente Zusammenarbeit der verschiedenen Abteilungen bei der Entwicklung neuer Produkte sowie die Möglichkeit, durch Aktualisierung von Produktinformation über mehrere Kanäle hinweg rasch auf Veränderungen zu reagieren.

Hierbei ist ein zentrales System für das Produktinformations-Management (PIM) äußerst nützlich, denn dies bietet die Möglichkeit, flexibler und weitaus effizienter mit Produktinformationen zu arbeiten, als wenn die Daten auf mehrere Quellen verstreut sind.

Ein PIM-System bietet unter anderem die Möglichkeit, den letzten Abschnitt bei der Produktfreigabe zu optimieren, wenn man bereits über ein fast fertiges Produkt verfügt, das baldmöglichst auf den Markt gebracht werden soll. Gerade hier kann die so entscheidende Time-to-Market verringert werden.

Statt des herkömmlichen linearen Ablaufs, der damit endet, dass die Produkte im ERP-System angelegt werden und dann für den Verkauf bereitstehen, kann man den Lebenszyklus der Produkte im PIM-System beginnen lassen. Dieses fungiert als eine Art Sandbox – ein zentraler Ort, wo man ungestört mit den Produktinformationen arbeiten kann, bevor sie in die relevanten Kanäle und internen Systeme weitergeleitet werden.

Im PIM-System können alle Abteilungen gleichzeitig mit den Produkten arbeiten. So kann unter anderem die Marketingabteilung frühzeitig ihre Kampagnen vorbereiten, obgleich die Produkte noch nicht hundertprozentig fertig sind.

Mit PIM die ganze Wertschöpfungskette optimieren

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ERP-System von irrelevanten Daten freihalten

Ein weiterer großer Vorteil der Verwendung eines PIM-Systems als Sandbox besteht darin, dass man sein ERP-System von irrelevanten Produktdaten freihalten kann. Lassen Sie uns das am Beispiel eines fiktiven Großhandelsunternehmens zeigen, das wir Acme GmbH nennen wollen.

Acme GmbH hat das Alleinvertriebsrecht für eine neue Produktreihe erhalten, von der sich der Produktleiter Hans viel erwartet. Es geht dabei um eine große Menge von Ersatzteilen, und um Acme GmbH den Vertrieb der neuen Produkt zu ermöglichen, legt Hans sie alle im ERP-System an.

Es ist zwar wichtig für die Acme GmbH, die gesamte Produktpalette anbieten zu können, aber tatsächlich kann es fraglich sein, ob die Acme GmbH auch wirklich alle Artikel verkaufen wird, da es sich hierbei um Nischenprodukte handelt. Daher ist es eigentlich nicht angebracht, mit den vielen Artikeln das ERP-System vollzustopfen. Aber um für alle Eventualitäten gerüstet zu sein, sieht Hans keine andere Möglichkeit, als alle ins ERP-System einzupflegen, damit sie zugänglich sind.

Mit PIM-System als Sandbox

Was Hans tatsächlich benötigt, wäre eine Sandbox, in die er seine neuen Produkte legen und mit ihnen arbeiten kann, ohne dass dies Auswirkung auf das ERP-System hat, bevor es wirklich einen Käufer dafür gibt. Diese Möglichkeit hat er mit einem PIM-System.

Während ein ERP-System auf Transaktionsdaten basiert, die nicht gelöscht werden können und daher das System füllen, lassen sich in einem PIM-System Daten schnell ändern und löschen. Ein PIM-System bietet den Vorteil, Produkte für den Verkauf vorzubereiten, und Hans kann der Marketingabteilung die Möglichkeit geben, das Marketing der neuen Produkte mit allen relevanten Daten vorzubereiten, obgleich sie noch nicht im ERP-System stehen. 

Wenn dann tatsächlich der Verkauf der einzelnen Produkte oder Produktgruppen aktuell wird, können sie ganz einfach in das ERP-System übertragen werden.

Auf diese Weise wird der Lebenszyklus der Produkte optimiert, ohne dass unwichtige Daten das ERP-System belasten.

Leitfaden:
- Mit PIM die ganze Wertschöpfungskette optimieren

Mit PIM die ganze Wertschöpfungskette optimierenIn diesem Leitfaden stellen wir in den Vordergrund, wie Sie Ihr PIM-System als Motor für eine ganze Reihe von Optimierungen innerhalb der Wertschöpfungskette des Geschäfts nutzen können.

Und konkrete Vorteile beispielsweise für Produktentwicklung, Einkauf, Produktion, Marketing, Vertrieb und Aftermarket-Dienstleistungen aufzeigen.

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