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Welche Vorteile bietet PIM für Onlinehandel über Social Media?

Welche Vorteile bietet PIM für Onlinehandel über Social Media?


Bereits bis Anfang 2020 fand im Handel eine starke Digitalisierung statt. Sie wurde jedoch aufgrund der vielen Einschränkungen durch die Corona-Pandemie wesentlich beschleunigt. Diese Zunahme des Onlinehandels hat Produkt-Informations-Management (PIM) zu einem entscheidenden Faktor gemacht, um mit der steigenden Nachfrage Schritt zu halten.

PIM-Systeme können als eine Art „Superhirn“ oder Verkehrssteuerung für die komplexe Eingabe, Verarbeitung, Kategorisierung und Verbreitung von Produktdaten fungieren. Mit dem zunehmenden Onlinehandel auf Social Media sind PIM-Systeme zu einer Notwendigkeit für Unternehmen der Branche geworden.

Was ist Social Commerce?

Im Vergleich zu traditionellem Onlinehandel bezieht sich Social Commerce auf den direkten Vertrieb über Social Media. Über 3,5 Milliarden Menschen nutzen Social Media und Statista berichtet, dass 48 % von ihnen schon auf diesen Plattformen eingekauft haben. Weitere 5 % der Internetnutzer haben Interesse daran gezeigt, in Zukunft über Social Media einzukaufen. Da sich sowohl große als auch kleine Unternehmen diesem Trend anschließen, schätzt Later, dass der globale Social-Commerce-Markt bis 2027 einen Umsatz von 604,5 Milliarden US-Dollar erzielen wird. Dies ist ein enormer Sprung von dem derzeitigen Wert, der 89,4 Milliarden US-Dollar beträgt. Wie kann PIM in Anbetracht dieser Prognose die Branche unterstützen?

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Welche Vorteile bieten PIM-Systeme?

Effizienter Datenfluss

Weil zu jedem Zeitpunkt Millionen von Kunden online einkaufen, können Sie sicher mit einem enormen Datenfluss rechnen. Excel-Dateien, Speicherplätze und Ordner können sich leicht anhäufen und für Verwirrung sorgen. Um diese Datenmengen besser zu verwalten, können PIM-Systeme den Datenfluss zwischen Anbietern und Verbrauchern ordnen. Dadurch wird das manuelle Zusammenstellen und Verteilen von Produktdaten überflüssig. Ein PIM-System geht noch einen Schritt weiter, indem es neue Daten über verschiedene Medien hinweg referenziert und aktualisiert und so auch dafür sorgt, dass die Daten überall korrekt sind. Das bedeutet, dass alle Produktdatenblätter Ihrer Lieferanten aktualisiert werden können, während Produktbeiträge auf Ihren Social-Media-Accounts ebenfalls entsprechend bearbeitet werden – alles aus einer zentralen Datenbank. Perfion hat festgestellt, dass dadurch deutlich kürzere Vorlaufzeiten für Produkteinführungen zu erwarten sind.

Bereicherung des Kundenerlebnisses

Man sollte aber auch bedenken, dass Social Commerce ein zweischneidiges Schwert sein kann. Genauso schnell wie Sie Kunden gewinnen können, können Sie diese auch verlieren, wenn Ihr Kundenservice unzureichend ist oder gar fehlt. Tatsächlich weist ein Artikel auf Fast Company darauf hin, dass 49 % der Verbraucher einer Marke nicht weiter folgen, wenn der Kundenservice unzureichend ist.45 % vermeiden Feeds einer Marke, deren Inhalt für sie irrelevant ist. Mit einem PIM-System können Sie das Interesse von 71 % der Verbraucher gewinnen. Nach einem positiven Kundenerlebnis beim Social Commerce werden diese Ihre Marke wahrscheinlich weiterempfehlen. 54 % der Verbraucher gaben an, dass sie Social Media nutzen, um nach Produkten zu suchen. Ein PIM-System kann daher auch sicherstellen, dass Ihre Daten aktuell und vollständig sind. Wenn Sie alle aktualisierten und notwendigen Produkt- und Serviceinformationen veröffentlichen, halten Kunden Sie eher für vertrauenswürdig, was auch zu weniger Rücksendungen führt.

Daten effizient auf allen Kanälen verbreiten

Unterschiedliche Social-Media-Kanäle stellen unterschiedliche Anforderungen an Inhalte. Mit einem PIM-System können Sie die Inhalte, Daten und Medienressourcen auswählen, die Sie auf einer bestimmten Social-Media-Website veröffentlichen möchten, ohne dass ein menschliches Eingreifen erforderlich ist. So stellen Sie sicher, dass Ihre Online-Inhalte je nach Plattform und Zielgruppe am vorteilhaftesten sind, ohne die Produktionszeit Ihres Teams in Anspruch nehmen zu müssen. PIM-Tools können Ihnen auch dabei helfen, internationale Zielgruppen zu verwalten. Eine von Forbes veröffentlichte Studie, an der mehr als 10.000 Personen in fünf Ländern teilnahmen, zeigt, dass jede Person im Durchschnitt sieben Stunden pro Tag online ist. Fast die Hälfte dieser Zeit wird dabei auf Social-Media-Websites zugebracht. Das sind Milliarden von potenziellen Kunden. Da Sie nicht rund um die Uhr online sein können, kann ein PIM-System Ihnen helfen, relevante Informationen unabhängig von der Zeitzone weiterzugeben. Je leichter zugänglich eine Marke ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass ein Internetsurfer auch zu einem Kunden wird.

Social Commerce bewegt sich mit Lichtgeschwindigkeit. Wenn Sie versuchen, auf eigene Faust in diesen Strom einzusteigen, werden Sie wahrscheinlich in Strudel oder Untiefen geraten. Durch die Verwendung eines PIM-Systems schaffen Sie sich ein maßgeschneidertes Datenschiff, das Ihnen beim Manövrieren, bei der Fehlersuche und -behebung hilft und Ihnen den Weg nach vorn ebnet.

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